Laden mit der emobility App

  • Ich war heute das erste mal mit meinem MG S5 EV an einer öffentlichen Ladestation. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie kompliziert das so ist. Man hat da ja schon manche Schreckensstory gelesen.

    Ich habe mit auf der emobility App vorher angesehen, wo den eine nette Ladesäule wäre und ich dann auch gleich was Einkaufen gehen kann. Soweit alles prima, 150 kW zum Preis von 59 cent erschienen mir als annehmbar.

    Und ja, ich habe mich bei der App registriert, genauso wie bei diversen anderen Apps, damit man flexibel bleiben kann.

    Positiv war schon mal das von den zwei Ladesäulen eine als besetzt angezeigt wurde. Der Parkplatz am Einkaufcenter brechend voll war, jede menge Autos kreisten, um einen freien Parkplatz zu finden und dieser eine Platz an der Ladesäule war frei.Fand ich schon mal klasse, das ich nicht lange eine Parklücke suchen mußte.

    Breiter sind diese Parkplätze auch, was ebenfalls sehr angenehm ist.

    Ich also raus aus dem Auto und zum Bildschirm gegangen. Gut, 4 Tasten, wovon auf einer Start steht, das ist ja einfach. Gleich darauf wird man gefragt, wie man den zahlen möchte. APP, Karte oder SEPA. Ich also auf APP gedrückt. Kommt gleich die Aufforderung, doch nun die App zu starten. Gesagt, getan. Die App auch sofort erkannt, wo ich bin und angezeigt, was es den kosten wird sowie eventuelle Blockiergebühren.

    Einmal auf "Laden starten" geklickt, das Kabel ins Auto gesteckt und ungläubig aufs Display geschaut. Aber ja, der Ladevorgang hatte begonnen.

    Da neben mit jemand stand und wohl auch am laden war, gingen nur knapp 72 kWh, was ich aber ausreichend finde.

    Sehr schön war, das mir angezeigt wurde, wie viel geladen wird, wie voll der Akku ist, wie lange es dauert, bis er ganz voll ist, wie lange noch, bis eine Blockiergebühr fällig wird und was es bisher kostet.

    Alles sehr transparent und vor allem total einfach.


    Mein Fazit. Die Horrorstories, die man so gehört hat, kann ich bisher nicht bestätigen.

    Ja, es gibt einen Haufen verschiedener Betreiber von Ladestationen und jeder macht da sicher auch seinen eigenen Mist, aber ich denke, das wird sich schnell erledigen und es bleiben nur 3, 4 große Player. Wenn man dann deren Apps hat oder eine App, die alle abdeckt, dann sollte Laden genauso simpel und einfach sein, wie Tanken.

  • Wir fahren unseren S5 Luxury nun seit ca. 7 Wochen und laden eigentlich nur zu Hause an der Wallbox. Das Laden an öffentlichen Säulen werden wir auch in Zukunft meiden, soweit das geht und solange es da keine wirklich, zumindest aus unserer Sicht, akzeptablen Preise gibt. Trotzdem haben auch wir das DC-Schnellladen natürlich ausprobiert. Dazu habe ich mir die EWGo-App heruntergeladen und mich dort registriert. Das passt bei uns gut, weil wir auf Urlaubsfahrten innerhalb Deutschlands fast immer Pausen bei einem an der Strecke liegenden McDonalds machen ( kostenlose Toilette und guter Kaffee 😊). Und viele dieser McDonaldse haben halt auch eine EWEGo-Schnelladesäule auf dem Hof. Da kostet das Laden dann 52 Cent/kWh. Geht genauso problemlos wie oben von RudiP beschrieben. Nur, ob und wie man an der Säule die Ladekurve anzeigen lassen kann, wie es in manchen Videos suf YouTube gezeigt wird, das konnte ich nicht herausfinden. An der Säule, an der wir das Ganze getestet haben gab es jedenfalls max. 300 KW zu saugen. Da unser S5 in der Spitze mit 139 KW laden können soll und die Batterie vorher auf 8 Prozent heruntergefahren war konnte ich auch testen, ob diese 139 KW erreicht wurden. Wurden sie nicht, bei 138 KW war Schluss 😁. Also alles gut, und ich gehe davon aus, dass sich niemand Bange machen lassen sollte. Millionen anderer E-Mobilisten kommen mit den Ladesäulen auch zurecht.